Der Ehebund zwischen einem Mann und einer Frau gründet eine Gemeinschaft, die das ganze Leben umfasst. Sie ist auf das Wohl der Ehegatten und auf die Zeugung und die Erziehung von Nachkommenschaft hingeordnet. Zwischen Getauften wird die Ehe von Christus dem Herrn zur Würde eines Sakramentes erhoben. (vgl. KKK 1601; c. 1055 § 1 /CIC 1983)
Die christliche Ehe ist kein bloßer Vertrag, den man unterschreibt und dann auflösen kann. Sie ist vor allem ein Sakrament. Um dies zu empfangen, ist eine entsprechende Vorbereitung nötig. Seit geraumer Zeit macht sich die Kirche weltweit Sorgen um Inhalt und Umfang einer Ehevorbereitung. Papst Franziskus äußerte sich dazu folgendermaßen: „Bevor man das Sakrament der Ehe empfängt, [ist] eine angemessene Vorbereitung [notwendig, …] denn das ganze Leben spielt sich in der Liebe ab, und mit der Liebe spielt man nicht. Die Vorbereitung muss reif sein, und dafür braucht es Zeit. Es ist kein formaler Akt: Es ist ein Sakrament.“ (Generalaudienz, 24. Oktober 2018)
In unserer Pfarre versuchen wir seit einigen Jahren, den Paaren eine angemessene Vorbereitung auf ihrem Weg zur Eheschließung anzubieten. Ein Team, das aus zwei Ehepaaren und einem Priester besteht, übernimmt diesen Dienst anhand ihrer eigenen Erfahrungen und der Lehre der Kirche, insbesondere der Theologie des Leibes des Hl. Johannes Paul II. Die Abende finden am Montag, um 19:30 Uhr, im unteren Pfarrsaal, wöchentlich statt (bis Ostern, Dauer: ca. 1. Stunde).
Für wen ist diese Ehevorbereitung gedacht?
- Für alle Verlobten, die eine Eheschließung eingehen möchten.
- Für alle jungen Paare, die sich die Verlobung überlegen.
- Für alle Verheirateten, die – vielleicht in einem Moment der Krise – nach der tiefen Bedeutung ihrer Ehe suchen.
Herzliche Einladung!
Euer Substitut
Roberto Izquierdo


